Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist. Epheser 1,18 (EB).
Der Apostel Paulus schrieb: „dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke.“ Epheser 1,17-19. Doch der Verstand muss erst an die Natur der Wahrheit angepasst werden, die studiert werden soll. Das Verständnis muss geöffnet und das Herz und der Sinn mit Christus, der die Wahrheit ist (Johannes 14,6), in Übereinstimmung gebracht werden.
Wer Jesus mit den Augen des Glaubens betrachtet, erkennt an sich selbst nichts Herrliches, denn die Herrlichkeit des Erlösers scheint in das Herz und den Verstand. Er erkennt, dass das Blut Christi für ihn Sühne erwirkt hat, und sein Herz wird mit Dankbarkeit erfüllt, weil seine Sünde weggenommen wurde. Weil er von Christus gerechtfertigt ist, fühlt sich der Empfänger der Wahrheit gedrängt, sich Gott ganz zu übergeben. Er wird in die Schule Christi aufgenommen, um von ihm zu lernen, der selbst „sanftmütig und von Herzen demütig“ ist. Matthäus 11,29. Die Erkenntnis der „Liebe Gottes ist ausgegossen in sein Herz durch den Heiligen Geist“. Römer 5,5. „Welch eine Liebe!“, ruft er aus. „Welch tiefe Erniedrigung!“ Er ergreift die reichen Verheißungen des Glaubens und „bekommt Anteil an der göttlichen Natur“. 2.Petrus 1,4. In sein Herz, das von Selbstsucht entleert wurde, strömt das Wasser des Lebens, und aus ihm scheint die Herrlichkeit des Herrn.
Wenn der Gläubige beständig auf Jesus schaut, wird das Menschliche dem Göttlichen angeglichen, und er wird in sein Bild verwandelt. Paulus schrieb: „Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit [d. h. von einer Charakterstufe zur anderen], wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.“ 2.Korinther 3,18 (EB). Der menschliche Charakter wird in den göttlichen verwandelt. Nur das geistliche Auge erkennt diese Herrlichkeit. Sie ist verborgen, eingehüllt in ein Geheimnis, bis der Heilige Geist sie dem Christen offenbart. The Review and Herald, 18. Februar 1896.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 1. April]
Diese Andachten auch als
Audio: https://www.asideutschland.de/zeit-mit-gott-audio/
Telegram: https://t.me/asi_andachten7
WhatsApp: https://chat.whatsapp.com/KB40lAcjzSLHq1gFYpnXgw