Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Römer 12,2.

Der Anteil eines Menschen an seiner Erlösung besteht darin, an Jesus Christus als den vollkommenen Erlöser zu glauben, der auch ihn selbst erlöst hat. Er muss dem Gott des Himmels vertrauen, ihn lieben und Ehrfurcht vor ihm haben. Ein bestimmtes Werk muss vollbracht werden: Der Mensch soll von der Macht der Sünde befreit und „für jedes gute Werk ausgerüstet“ werden. 2.Timotheus 3,17 (EB). Das Befolgen der Worte Christi ist seine einzige Sicherheit, dass sein Haus auf einer soliden Grundlage steht. Wenn er die Worte Christi hört, spricht oder predigt, aber nicht in die Tat umsetzt, baut er auf Sand. Siehe Matthäus 7,24-27.

Wer die Worte Christi befolgt, wird einen christlichen Charakter vervollkommnen, denn der Wille Christi ist auch sein Wille. So gewinnt „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ (Kolosser 1,27), in ihm Gestalt. „Wie in einem Spiegel“ erkennt er „die Herrlichkeit des Herrn“. 2.Korinther 3,18. Wenn wir Christus zum Gegenstand unseres Nachdenkens machen, wird er auch zum Gegenstand unserer Gespräche. Durch das Ansehen werden wir tatsächlich „verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Heiligen Geist, geschieht“. V. 18 (EB). Ein sündiger Mensch kann „durch die Erneuerung seines Sinnes … prüfen … was der Wille Gottes ist: nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene“. Römer 12,2 (EB). Wie kann er das prüfen? Indem der Heilige Geist von seinem Denken, Geist, Herzen und Charakter Besitz ergreift. Wen interessiert dieses Prüfen? [Paulus erklärte:] „Wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen.“ 1.Korinther 4,9.

Der Heilige Geist vollbringt ein großes Werk am menschlichen Charakter, und dessen Früchte zeigen sich. So wie „jeder gute Baum gute Früchte bringt“ (Matthäus 7,17), wird auch der Baum, der tatsächlich im Garten Gottes gepflanzt ist, gute Früchte zum ewigen Leben bringen: Lieb gewordene Sünden werden überwunden, böse Gedanken aus dem Denken verbannt, schlechte Gewohnheiten aus dem Tempel der Seele vertrieben. Neigungen, die in eine falsche Richtung führten, werden in die richtige Richtung geleitet. Schlechte Veranlagungen und Gefühle werden entwurzelt. Geheiligte Stimmungen und Emotionen sind nun die Frucht des geistlichen Baumes. Eine völlige Umwandlung ist geschehen. Das ist das Werk, das geschehen soll. Elder Daniels and the Fresno Church 8f.

[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 11. Februar]

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