Im Übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht. Philipper 4,8.

Jeder von uns muss persönlich an sich arbeiten, die Lenden seines Denkens mit Wahrheit umgürten (siehe Epheser 6,14), nüchtern und unter Gebet wachsam sein. Siehe 1.Thessalonicher 5,6. Wir müssen unser Denken kontrollieren, damit es sich mit Themen beschäftigt, die die moralische Kraft stärken. Junge Leute sollten frühzeitig damit beginnen, richtige Denkgewohnheiten zu pflegen. Wir sollten unsere Gedanken im Zaum halten, damit sie in eine gesunde Richtung denken, und ihnen nicht erlauben, sich mit Dingen zu befassen, die böse sind. Der Psalmist bat Gott: „Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein.“ Psalm 19,15 (EB).

Gott wirkt durch seinen Heiligen Geist am menschlichen Herzen, aber der Mensch muss mit ihm zusammenarbeiten. Die Gedanken müssen konzentriert und gelenkt werden. Sie sollen nicht ausbrechen und Dinge betrachten, die die Seele nur schwächen und ihr schaden. Die Gedanken, die aus dem Herzen kommen, müssen lauter und rein sein, wenn die Worte des Mundes für den Himmel annehmbar und für unsere Mitmenschen hilfreich sein sollen. Christus sagte zu den Pharisäern: „Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor. Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden!“ Matthäus 12,34-37.

In der Bergpredigt präsentierte Jesus seinen Jüngern die weitreichenden Prinzipien des Gesetzes Gottes. Er lehrte seine Zuhörer, dass das Gesetz schon durch die Gedanken übertreten wird, noch bevor die bösen Gelüste tatsächlich ausgeführt sind. Siehe Matthäus 5,28. Wir müssen unsere Gedanken unter Kontrolle halten und sie dem Gesetz Gottes unterstellen. The Review and Herald, 12. Juni 1888.

[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 13. Februar]

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