Kommt doch, wir wollen miteinander rechten!, spricht der Herr. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee; wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie weiß wie Wolle werden. Seid ihr willig und gehorsam, so sollt ihr das Gute des Landes essen. Jesaja 1,18.19.

Wenn du daran denkst, dass Christus den Preis für deine Erlösung und die Erlösung anderer Menschen mit seinem eigenen Blut bezahlt hat (siehe 1.Petrus 1,18.19), dann wirst du dazu bewegt werden, die hellen Strahlen seiner Gerechtigkeit einzufangen, damit sie auch den Menschen in deiner Umgebung scheinen. Warte nicht auf die Zukunft und denke, du würdest irgendwann einmal geheiligt werden. Jetzt wirst du durch die Wahrheit geheiligt! Siehe Johannes 17,19 (EB). Der Prophet Jesaja ermahnt uns: „Sucht den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.“ Jesaja 55,6.7. Und Jesus versprach: „Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“ Apostelgeschichte 1,8.

Wir sollen den Heiligen Geist empfangen. Wir haben zu lange gedacht, dieses Geschenk Gottes sei nicht für Leute wie uns bestimmt; die Gabe des Geistes sei zu heilig für uns. Aber der Heilige Geist ist der Beistand, den Christus seinen Jüngern versprochen hat. Der sollte sie „an alles erinnern“, was er ihnen gesagt hatte. Johannes 14,26. Darum lasst uns aufhören, auf uns selbst zu sehen, sondern vielmehr auf ihn sehen, von dem alle Tugenden kommen. Niemand kann sich selbst besser machen, aber wir sollen zu Jesus kommen, so wie wir sind, mit dem aufrichtigen Wunsch, von jedem Flecken der Sünde gereinigt zu werden und die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen. Wir sollen nicht an seiner Barmherzigkeit zweifeln und nicht sagen: „Ich weiß nicht, ob ich gerettet werde.“ Mit lebendigem Glauben müssen wir an seiner Verheißung festhalten, denn er hat gesagt: „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch weiß wie Wolle werden.“ Jesaja 1,18.

Wir sollen Christi Zeugen sein und das Licht, das der Herr auf uns scheinen lässt, auf andere widerspiegeln. Wir sollen wie treue Soldaten unter dem blutbefleckten Banner des Fürsten „Immanuel“ (Matthäus 1,23) marschieren. The Signs of the Times, 4. April 1892.

[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 14. August]

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