Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich”s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Römer 8,26.
Der Heilige Geist verfasst jedes echte Gebet. Ich habe erkannt, dass bei all meiner Fürbitte der Heilige Geist für mich und alle Heiligen eintritt; aber seine Fürsprache entspricht dem Willen Gottes; sie geschieht niemals gegen seinen Willen. „Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe.“ Römer 8,26. Und weil der Geist selbst Gott ist, kennt er auch die Gedanken Gottes; deshalb müssen wir bei jedem unserer Gebete für die Kranken oder für andere Anliegen den Willen Gottes beachten. „Denn wer von den Menschen kennt die Gedanken des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die Gedanken Gottes als nur der Geist Gottes.“ 1.Korinther 2,11.
Wenn wir „von Gott gelehrt“ sind (Johannes 6,45), werden wir in Übereinstimmung mit seinem offenbarten Willen beten oder uns seinem Willen unterordnen, wenn wir ihn [bei einem Anliegen] nicht kennen. Wir sollen Gott in Übereinstimmung mit seinem Willen anflehen, uns auf seine kostbaren Verheißungen verlassen und daran glauben, dass Christus sich nicht nur für seine Jünger hingab, sondern sich ihnen selbst gab. Johannes berichtet: „Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!‘“ Johannes 20,22.
Jesus wartet darauf, alle seine Jünger anzuhauchen und ihnen seinen heiligenden Geist einzugeben und so diesen unerlässlichen Einfluss von sich auf sein Volk zu übertragen. Er möchte sie lehren, dass sie in Zukunft nicht „zwei Herren dienen“ können. Matthäus 6,24. Sie können ihr Leben nicht teilen. Christus möchte in seinen menschlichen Werkzeugen leben und durch ihre Fähigkeiten wirken. Sie müssen ihren Willen seinem Willen unterordnen und durch seinen Geist handeln, sodass sie nicht mehr selbst leben, sondern Christus in ihnen lebt. Siehe Galater 2,20. Jesus möchte ihnen den Gedanken einprägen, dass er durch seinen Heiligen Geist die Herrlichkeit an sie weitergibt, die ihm der Vater gegeben hat, damit er und sein Volk in Gott eins sind. Siehe Johannes 17,22. Unser Handeln und Wollen muss dem Willen Gottes untergeordnet werden, wissend, dass dieser Wille „heilig, gerecht und gut“ ist. Römer 7,12; The Signs of the Times, 3. Oktober 1892.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 18. Januar – zur Verfügung gestellt von ASI Deutschland]
Das Buch ist 2006 im Advent-Verlag Lüneburg erschienen und kann dort, oder auch
im adventistbookcenter.at oder dem Advent-Verlag Schweiz bestellt werden.
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