Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14 (LUT).

Christus war auf Erden unter den Menschen das Sprachrohr Gottes. Siehe Hebräer 1,1.2. Er redete wie jemand, der Autorität besaß, drückte sich den Menschen gegenüber sehr deutlich aus und beanspruchte vorbehaltlosen Glauben und Gehorsam. Wir als sein Volk haben unseren Glauben auf die Prinzipien seines Wortes gegründet und uns verpflichtet, dem lebendigen Wort mit Herz und Verstand zu gehorchen und einem „So spricht der Herr“ zu folgen.

All unsere gegenwärtigen und zukünftigen Hoffnungen gründen sich auf unsere Verwandtschaft mit Gott und Christus. Der Apostel Paulus bestätigt unseren Glauben in dieser Hinsicht mit klaren Worten. Denen, die vom Geist Gottes geführt werden und in deren Herzen die Gnade Christi wohnt, erklärt er: „Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.“ Römer 8,16.17. „Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!“ V. 15.

Christus ruft uns auf, uns vom Götzendienst dieser Welt zu trennen und uns abzusondern. Siehe 2.Korinther 6,16.17. Wir sind aufgerufen, ein heiliges Leben zu führen (siehe Kap. 7,1) und unser Denken beständig auf Gott auszurichten. In unserem Leben soll der Heilige Geist ständig gegenwärtig sein. Jeder, der wahrhaft an Christus glaubt, wird in seinem Herzen die Gnade der göttlichen Liebe offenbaren. Wo es vorher Entfremdung von Gott gab, herrscht nun eine Partnerschaft mit ihm; wo sich vorher die irdische Natur manifestierte, werden nun die Merkmale der göttlichen Natur sichtbar.

Jesu Nachfolger sollen Arbeiter der Gerechtigkeit sein, Gott beständig suchen und seinen Willen beständig tun. Das wird sie in Christus vollkommen machen. Den Engeln, den Menschen und den ungefallenen Welten sollen sie zeigen, dass ihr Leben mit dem Willen Gottes übereinstimmt und sie treue Anhänger der Prinzipien seines Reiches sind. Der Heilige Geist, der durch den Glauben in ihrem Herzen wohnt, bringt sie in Gemeinschaft mit Christus und miteinander und wird in ihnen die wertvollen Früchte der Heiligkeit reifen lassen. The Review and Herald, 19. August 1909.

[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 20. Januar – zur Verfügung gestellt von ASI Deutschland]

Das Buch ist 2006 im Advent-Verlag Lüneburg erschienen und kann dort, oder auch
im adventistbookcenter.at oder dem Advent-Verlag Schweiz bestellt werden.

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