In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor!. Römer 12,10.
Wenn der Heilige Geist unser Denken bestimmt, dann werden alle belanglosen Beschwerden und Anschuldigungen im menschlichen Miteinander beiseitegestellt. Die hellen Strahlen der „Sonne der Gerechtigkeit“ (Maleachi 3,20) werden in die Gemächer des Verstandes und Herzens scheinen. In unseren Gottesdiensten wird es keine Unterschiede mehr geben zwischen reich und arm, schwarz und weiß; alle Vorurteile werden dahinschmelzen. Wenn wir uns Gott zuwenden, werden wir das als eine Bruderschaft tun. Wir sind alle „Fremdlinge und Pilger“ (1.Petrus 2,11) und unterwegs zu einem besseren Land, einem himmlischen. Dort haben aller Stolz, alle Anschuldigungen und alle Selbsttäuschung für immer ein Ende. Jede fromme Maske ist abgelegt, und „wir werden ihn sehen, wie er ist“. 1.Johannes 3,2. Dort werden unsere Lieder das inspirierende Thema aufnehmen und Lobpreis und Dank zu Gott emporsteigen.
Jesus kam in unsere Welt, um Männer und Frauen aller Nationalitäten zu retten. Er wollte, dass es überall auf der Welt hell wird. Deshalb erklärte er gleich zu Beginn seines Dienstes seinen Auftrag: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.“ Lukas 4,18.19. Für die Gemeinde geschrieben II, 468f. rev.
Der Herr schaut auf alle seine Geschöpfe. Er liebt sie alle und macht keinen Unterschied zwischen weiß und schwarz, ausgenommen dass er ein besonderes Mitgefühl für jene hat, die größere Lasten als andere tragen müssen. Jene, die Gott lieben und an Christus als ihren Erlöser glauben und dabei die Versuchungen und Schwierigkeiten meistern müssen, die auf ihrem Weg liegen, sollten dennoch mit einer fröhlichen Gesinnung ihr Leben so akzeptieren, wie es ist. Sie sollen daran denken, dass Gott im Himmel auf diese Dinge achtet. Für alles, was die Welt versäumt, ihnen zu geben, wird er selbst einen Ausgleich schaffen, indem er ihnen den besten Gefallen tut. Selected Messages II, 487f.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 20. März]
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