In einer großen Prüfung der Bedrängnis hat ihre überfließende Freude und ihre tiefe Armut die Schätze ihrer Freigebigkeit zutage gefördert. Denn nach ihrem Vermögen, ja ich bezeuge es, über ihr Vermögen hinaus waren sie bereitwillig. 2.Korinther 8,2.3.
Nur wenn christliche Motive voll zum Tragen kommen, das Gewissen wachsam ist und das göttliche Licht Herz und Charakter anspricht, kann Selbstsucht überwunden werden und die Gesinnung Christi als Vorbild dienen. Der Heilige Geist, der im Menschen wirkt, wird jede Neigung zu Habsucht und Betrug ausmerzen.
Wenn Gottes Botin eine Botschaft für die Gemeinde hat, spricht Gott zu den Gemeindegliedern und ermahnt ihr Gewissen, damit sie erkennen, dass sie dem Herrn keinen ehrlichen Zehnten gegeben haben und ihm ihre Opfer vorenthalten haben, wenn es ihnen ungünstig erschien. Sie haben das Geld des Herrn für sich selbst verwendet und Häuser gebaut, Pferde, Wagen oder Land gekauft. Sie tun dies in der Hoffnung auf großen Profit, und jedes Jahr bringen sie dieselbe Ausrede. Aber Gott fragt: „Darf ein Mensch Gott berauben?“ Maleachi 3,8. Oh ja, das hat er viele Male getan, weil er nicht genügend geistlich gesinnt war, um geistliche Dinge zu erkennen. Siehe 1.Korinther 2,14.
In manchen Fällen hat Gott weltlich gesinnte, selbstsüchtige Menschen bestimmt angesprochen. Ihr Verstand wurde vom Heiligen Geist erleuchtet und ihr Herz spürte seinen sanften, bezwingenden Einfluss. Bewegt von der übergroßen Barmherzigkeit und Gnade Gottes hielten sie es für ihre Pflicht, sein Werk zu fördern und sein Reich zu bauen. Sie erinnerten sich an das Gebot Jesu: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen!“ Matthäus 6,19.20. Sie wollten am Reich Gottes Anteil haben, und sie gelobten, mit ihren Mitteln einige der zahlreichen Projekte des Werkes Gottes zu unterstützen. Dieses Versprechen gaben sie nicht Menschen, sondern Gott in der Gegenwart seiner Engel, die die Herzen dieser selbstsüchtigen, geldliebenden Männer erweicht hatten. Advent Review and Sabbat Herald, 23. Mai 1893.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 21. März]
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