Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn. 2.Korinther 3,18.
Jesus ist in seiner verklärten menschlichen Gestalt in den Himmel aufgefahren, um Fürbitte für uns einzulegen. „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde. So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“ Hebräer 4,15.16. Lasst uns beständig „aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebräer 12,2), denn wenn wir ihn ansehen, werden wir in sein Bild verwandelt, und unser Charakter wird ihm ähnlich. Freuen wir uns, dass „der Vater alles Gericht hat er dem Sohn übergeben“ hat (Johannes 5,22), denn in seinem Menschsein hat er alle Schwierigkeiten kennengelernt, mit denen Menschen zu tun haben.
Geheiligt zu werden bedeutet, an der göttlichen Natur Anteil zu bekommen, den Geist und die Gesinnung Christi aufzunehmen und beständig von ihm zu lernen. „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn..“ 2.Korinther 3,18. Keiner von uns kann diese Veränderung aus eigener Kraft oder eigener Anstrengung bewirken. Es ist der Heilige Geist, der Beistand, den Jesus in die Welt senden wollte, der unseren Charakter in das Bild Christi verändert. Wenn dies geschehen ist, werden wir die Herrlichkeit Gottes wie mit einem Spiegel reflektieren. Das bedeutet: Der Charakter des Menschen, der Christus so [intensiv] betrachtet, ähnelt dem Charakter Christi so sehr, dass dessen eigener Charakter durch ihn wie in einem Spiegel sichtbar wird. Ohne dass wir es selbst merken, verwandelt sich unser eigenes Wollen und Handeln Tag für Tag mehr in das Wollen und Handeln Christi und sein liebevolles Wesen. So wachsen wir hin zu Christus und reflektieren unbewusst sein Bild.
Viele Christen halten sich allzu sehr in den Niederungen der Erde auf. Ihre Augen sind es gewohnt, sich nur auf banale Dinge zu richten, und ihr Denken konzentriert sich darauf, was ihre Augen sehen. Ihre religiöse Erfahrung ist oft hohl und unbefriedigend, und ihre Worte sind leichtfertig und inhaltslos. Wie kann ein solcher Mensch das Bild Christi widerspiegeln? Wie kann er die hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit in alle dunklen Orte der Erde senden? Ein Christ zu sein bedeutet, Christus ähnlich zu sein. The Review and Herald, 28. April 1891.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 24. Februar]
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