Als gehorsame Kinder passt euch nicht den Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit dientet, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. 1.Petrus 1,14.15.
Was erwartet Gott von uns? Vollkommenheit, nichts Geringeres als Vollkommenheit. Siehe Matthäus 5,48. Aber wenn wir vollkommen sein wollen, dürfen wir uns nicht auf uns selbst verlassen. Jeden Tag müssen wir das begreifen und verstehen. Wir müssen Gottes Verheißungen im festen Glauben annehmen und im vollen Bewusstsein unserer eigenen Hilflosigkeit um den Heiligen Geist bitten. Wenn er wirkt, werden wir uns nicht selbst loben. Der Geist Gottes wird unser Herz liebevoll in seine Obhut nehmen, und alle hellen Strahlen der „Sonne der Gerechtigkeit“ (Maleachi 3,20) auf uns scheinen lassen.
Wenn wir täglich unter der Leitung des Heiligen Geistes stehen, werden wir Gottes Gebote halten. Wir können der Welt zeigen, dass der Gehorsam gegenüber Gottes Geboten schon in diesem Leben ein Gewinn ist und im zukünftigen Leben ewigen Segen bringt. Ungeachtet unseres Bekenntnisses zum Glauben sieht der Herr, der unsere Taten beurteilt, nur ein unvollkommenes Abbild Christi. Er hat erklärt, dass wir ihn auf diese Weise nicht ehren können.
Es bedeutet sehr viel, seine „Seele … dem treuen Schöpfer an[zu]befehlen“. 1.Petrus 4,19. Es bedeutet, dass wir aus dem Glauben leben und wandeln (siehe Galater 3,11), uns nicht auf uns selbst verlassen, sondern auf Jesus blicken, unseren Fürsprecher und den „Anfänger und Vollender des Glaubens“. Hebräer 12,2. Der Heilige Geist kann an einem reuigen Herzen wirken, aber niemals an einem überheblichen, selbstgerechten Menschen. Derjenige will sich in seiner eigenen Weisheit bessern. Er stellt sich zwischen seine Seele und den Heiligen Geist. [Aber] der Geist kann [nur] wirken, wenn ihn das eigene Ich nicht daran hindert.
Von wem sind wir abhängig? Wer hilft uns? Jesus sagte: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Johannes 14,26. Der Geist Gottes möchte mit allen zusammenarbeiten, die ihn annehmen und von ihm lernen wollen. Alle, die die Wahrheit annehmen und durch sie geheiligt sind (siehe Johannes 17,19, EB), sind so [eng] mit Christus verbunden, dass sie ihn in Wort und Tat offenbaren können. Manuscript Releases XII, 52f.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 25. März]
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