Jetzt aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. Römer 6,22.
Der Herr möchte, dass seine Nachfolger solide im Glauben gegründet und nicht unwissend sind über die großartige Erlösung, die ihnen so reichlich zur Verfügung steht. Sie sollen nicht meinen, dass irgendwann in der Zukunft ein großartiges Werk für sie getan wird, denn das Werk ist jetzt vollständig. Der Glaubende wird nicht aufgefordert, seinen Frieden mit Gott zu schließen — das konnte er nie und wird es nie können. Er muss [vielmehr] Christus als seinen Frieden annehmen, denn in Christus ist Gott und Frieden. Siehe Epheser 2,14. Christus machte der Sünde ein Ende, indem er den schweren Fluch der Sünde auf sich nahm und ans Kreuz trug. Siehe Galater 3,13. Er hat von allen den Fluch genommen, die an ihn als ihren persönlichen Erlöser glauben. Er setzt der beherrschenden Macht der Sünde im Herzen ein Ende, und das Leben und der Charakter des Gläubigen geben Zeugnis vom wahren Wesen der Gnade Christi.
Wer Jesus darum bittet, dem wird er Heiligen Geist verleihen, denn jeder Glaubende soll sowohl von Verunreinigung befreit werden als auch vom Fluch und der Verdammung des Gesetzes. Durch das Wirken des Heiligen Geistes — die Heiligung durch die Wahrheit — wird der Gläubige für den Himmel geeignet gemacht, denn Christus wirkt in uns, und seine Gerechtigkeit ist über uns. Ohne dies hat kein Mensch Anspruch auf den Himmel. Wir würden uns im Himmel gar nicht wohlfühlen, wenn wir nicht durch den Einfluss des Geistes und die Gerechtigkeit Christi für diese heilige Umgebung qualifiziert wären.
Um ein Kandidat für den Himmel zu werden, müssen wir die Anforderungen des Gesetzes erfüllen: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst!“ Lukas 10,27. Das können wir nur, wenn wir durch den Glauben die Gerechtigkeit Christi ergreifen. Wenn wir auf Christus sehen, erhalten wir ein lebendiges, sich ausweitendes Prinzip ins Herz. Dieses Werk führt der Heilige Geist fort, und der Glaubende geht in der Gnade voran, wächst an Stärke und entfaltet den Charakter. Er verändert sich zum Bilde Christi, bis er an geistiger Größe „das volle Maß der Fülle Christi“ erreicht hat. Epheser 4,13. So macht Christus dem Fluch der Sünde ein Ende und befreit den Sünder von deren Wirkung und deren Folgen. Für die Gemeinde geschrieben I, 416f. rev.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 26. Februar]
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