Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen. Matthäus 12,31.32.

Jesus vollbrachte zum zweiten Mal das Wunder der Heilung eines besessenen Mannes, der blind und stumm war. Sofort wiederholten die Pharisäer ihre Anklage: „Als aber die Pharisäer es hörten, sprachen sie: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen!“ Matthäus 12,24. Christus erwiderte ihnen deutlich: Wenn sie das Wirken des Heiligen Geistes Satan zuschrieben, trennten sie sich selbst von der Segensquelle. Wer gegen Jesus gesprochen habe, weil er dessen göttlichen Charakter nicht erkannte, könne Vergebung erhalten; denn der Heilige Geist vermag ihn dahin zu bringen, seinen Irrtum einzusehen und zu bereuen. Für jede Art von Sünde gilt: Wenn ein Mensch [sie] bereut und [an Christus] glaubt, wird seine Schuld durch das Blut Christi abgewaschen. Siehe Apostelgeschichte 3,19; Epheser 1,7. Wer aber das Wirken des Heiligen Geistes zurückweist, verhindert dadurch selbst, dass ihm Bußfertigkeit und Glaube zuteil werden können.

Gott arbeitet durch seinen Geist am Herzen eines Menschen. Wer vorsätzlich diesen Geist zurückweist und für teuflisch erklärt, trennt die einzige Verbindung, durch die Gott sich mitteilen kann. Wird der Heilige Geist endgültig abgelehnt, kann Gott nichts mehr für diesen Menschen tun …

Gott schlägt keineswegs die Augen der Menschen mit Blindheit oder verhärtet ihre Herzen, sondern sendet ihnen Licht, um ihre Irrtümer zu berichtigen und sie auf sichere Wege zu leiten. Die Zurückweisung dieses Lichtes führt jedoch zur Erblindung der [geistlichen] Augen und zur Verhärtung des Herzens. Oft geschieht dies allmählich und fast unmerklich. Licht erreicht einen Menschen durch Gottes Wort, durch seine Diener oder unmittelbar durch das Wirken des Geistes Gottes. Bleibt aber ein Lichtstrahl unbeachtet, so tritt eine teilweise Lähmung des geistlichen Wahrnehmungsvermögens ein, und die zweite Offenbarung des Lichtes wird weniger deutlich erkannt. Auf diese Weise verdichtet sich die Finsternis, bis völlige Nacht im Herzen herrscht.

So erging es diesen jüdischen Leitern. Sie waren überzeugt, dass eine göttliche Kraft Christus begleitete. Dennoch widerstrebten sie der Wahrheit und schrieben das Wirken des Heiligen Geistes Satan zu. Damit entschieden sie sich vorsätzlich für betrügerische Machenschaften. Sie lieferten sich Satan aus und wurden hinfort von seiner Macht beherrscht. Das Leben Jesu 311-313.

[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 28. Januar – zur Verfügung gestellt von ASI Deutschland]

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