Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. … Durch Glauben verließ er Ägypten, ohne die Wut des Königs zu fürchten; denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn.
Hebräer 11,24.27
Mose … lebte, als sähe er den Unsichtbaren, und hielt deshalb die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens. Wenn die Menschen so leben würden, würden wir ihre Gesichter im Glanz der Herrlichkeit Gottes erstrahlen sehen; denn sie würden die Herrlichkeit des Ewigen schauen und durch das Anschauen in das Bild Christi verwandelt werden. (The Signs of the Times, 9. Januar 1893)
Unser Verstand nimmt das Niveau der Dinge an, mit denen wir uns beschäftigen, und wenn wir über irdische Dinge nachdenken, werden wir nicht in der Lage sein, das Himmlische zu erfassen. Es wäre für uns von Vorteil, über die Barmherzigkeit, Güte und Liebe Gottes nachzudenken; dagegen erleiden wir einen großen Verlust, wenn wir uns mit den irdischen und vergänglichen Dingen beschäftigen. Wir lassen zu, dass Trauer, Sorgen und Verwirrung unsere Gedanken auf die Erde lenken, und wir machen aus einer Mücke einen Elefanten. … Zeitliche Dinge sollen unseren Geist nicht so sehr beschäftigen, dass unsere Gedanken nur noch der Erde und dem Irdischen gelten. Wir sollen unseren Geist erziehen, ausbilden und schulen, damit wir in himmlischen Bahnen denken können, sodass wir uns mit Unsichtbarem und Ewigen beschäftigen, welches durch geistliches Sehen erkannt wird. Durch den Blick auf den Unsichtbaren bekommen wir geistige Kraft und Seelenstärke. …
Wo auch immer Gott uns durch Seine Vorsehung hinführt, dürfen wir zuversichtlich sein, dass Er uns beistehen wird. Wir sollen kein Spielball der Umstände sein, sondern über den Umständen stehen. … Wenn wir uns in schwierigen Situationen befinden und Dinge an uns entdecken, die wir nicht mögen, die unsere Geduld auf die Probe stellen und unseren Glauben herausfordern, dürfen wir nicht verzagen, sondern müssen uns noch fester an Gott klammern und beweisen, dass wir unsere Zuneigung nicht auf irdische Dinge richten, sondern auf das, was droben ist; dass wir auf Jesus schauen, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Jesus ist der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Er soll in jeder Prüfung unsere Stärke sein. (The Signs of the Times, 9. Januar 1893)
[Die Andacht stammt aus dem Buch Our High Calling von Ellen White, Tag 29. November]
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