Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
Kolosser 3,1-2
Wenn wir versucht sind unsere Zuneigung irdischen Dingen zu widmen, die dazu tendieren unsere Liebe an sich zu ziehen, brauchen wir Gnade, um uns von ihnen abzuwenden und nicht zuzulassen, dass sich etwas zwischen uns und unseren Gott stellt. Wir wollen uns die Wohnungen vor Augen halten, für die Jesus hingegangen ist, um sie für uns vorzubereiten. Wir dürfen nicht zulassen, dass unser Haus und unser Grundstück, unsere geschäftlichen Tätigkeiten und weltliche Angelegenheiten zwischen uns und unserem Gott stehen. Wir sollten uns die vielen Verheißungen vor Augen halten, die Er hinterlassen hat.
Achten wir auf die Wegweiser, die uns zeigen, in welcher Zeit wir leben. Wir wissen, dass wir kurz vor dem Ende der Weltgeschichte stehen, und alles Weltliche sollte dem Dienst für Gott untergeordnet sein. Lasst uns jetzt ernsthaft darum beten, dass wir auf die Kämpfe am großen Tag der Bewährung vor Gott vorbereitet sind. Freuen wir uns darüber, dass wir bald mit Jesus in den Wohnungen sein werden, für die Er hingegangen ist, um sie für uns vorzubereiten. … Jesus kann alle deine Bedürfnisse erfüllen. … Wenn du auf Ihn schaust, wirst du von dem Reichtum der Herrlichkeit Seiner göttlichen Liebe ergriffen. Anstelle der götzendienerischen Liebe zu sichtbaren Dingen, tritt eine höhere und vollkommenere Liebe zu unvergänglichen und edlen Dingen. Du wirst über ewige Reichtümer nachsinnen und danach trachten, was droben ist. Und vielleicht gebraucht dich Gott, um andere zu leiten und ihre Gedanken auf himmlische Schätze zu richten. …
Wer den Wert des Geldes richtig schätzt, erkennt, dass es eingesetzt werden kann, um denen die Wahrheit zu bringen, die sie noch nie gehört haben und sie so aus der Macht des Feindes zu befreien. Ein Mensch, der die Wahrheit annimmt, wird seine Liebe zu irdischen Dingen verlieren. Er erkennt die überragende Herrlichkeit himmlischer Dinge, und weiß die Großartigkeit der Dinge, die das ewige Leben betreffen, zu schätzen. Er ist überwältigt von dem Unsichtbaren und Ewigen. Er löst sich von irdischen Dingen. Er richtet seinen Blick mit Bewunderung auf die unsichtbare Herrlichkeit der himmlischen Welt. Er erkennt, dass seine Sorgen und Schwierigkeiten ihm eine unermessliche und ewige Herrlichkeit bringen, und im Vergleich zu den Reichtümern, an denen er sich erfreuen wird, nennt er sie gering und von kurzer Dauer. (Brief 97, 1895)
[Die Andacht stammt aus dem Buch Our High Calling von Ellen White, Tag 30. November]
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