Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden.
1. Timotheus 4,1
Der Widersacher versucht ständig, uns mit Nebensächlichkeiten abzulenken. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Mögen die Feinde mit eurem und meinem Namen umgehen, wie es ihnen gefällt. Lasst sie unsere Worte und Taten verdrehen und falsch darstellen. Sollen sie doch Lügen erfinden, wie es ihnen am besten gefällt. Wir können es uns nicht leisten, uns von Jesus und der Vorbereitung unseres Herzens ablenken zu lassen, die wir brauchen, um Ihm in Frieden zu begegnen. … An Christi statt bitte ich euch inständig, zu beten wie nie zuvor, ernsthaft nach Glauben und Liebe zu streben, die fast von der Erde verschwunden zu sein scheinen. Lebt jeden Tag so, wie es Gott gefällt. …
Lasst euch nicht davon durcheinanderbringen oder euren Glauben davon erschüttern, wenn Irrlehrer diejenigen beschimpfen, die euch von Gott mit Botschaften der Warnung und der Unterweisung gesandt worden sind. Denkt daran, dass ihr nicht nur Menschen begegnet, sondern „Gewalten und Mächten in der Himmelswelt.“ Jetzt ist die Zeit, in der Satan mit aller Täuschung der Ungerechtigkeit wirkt.
Viele kämpfen in Wirklichkeit seine Schlachten, während sie vorgeben, unter dem Banner Christi zu dienen. Diese Verräter im Lager mögen nicht verdächtigt werden, aber sie tun ihr Werk, um Unglauben, Zwietracht und Streit zu säen. Das sind die gefährlichsten Feinde. Während sie sich unsere Gunst erschleichen und unser Vertrauen und unsere Sympathie gewinnen, sind sie damit beschäftigt, Zweifel zu säen und Misstrauen zu schüren. Sie arbeiten auf dieselbe Weise wie Satan im Himmel, als er die Engel durch seine listigen Darstellungen täuschte, Dunkelheit für Licht ausgab und die Nachsicht und Barmherzigkeit Gottes als Härte und Strenge erscheinen ließ. So wie er am Anfang wirkte, so wirkt er auch am Ende, nur dass er sich noch besser vor den Blicken der Menschen verbirgt. …
Es reicht nicht aus, dass wir die Theorie der Wahrheit haben. Ihre Prinzipien müssen in die Seele eingewoben und im Leben umgesetzt werden, sonst werden wir den Täuschungen zum Opfer fallen, die für die letzten Tage vorbereitet sind. (The Review and Herald, 28. August 1883)
[Die Andacht stammt aus dem Buch Our High Calling von Ellen White, Tag 20. Dezember]
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