Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,3

Mehr als achtzehnhundert Jahre sind vergangen, seit der Erlöser das Versprechen Seiner Wiederkunft gegeben hat. Im Laufe der Jahrhunderte haben Seine Worte die Herzen Seiner Gläubigen ermutigt. Das Versprechen hat sich noch nicht erfüllt; … aber dennoch ist das gesprochene Wort gewiss. (The Review and Herald, 13. November 1913)

Christus wird in Seiner eigenen Herrlichkeit kommen, in der Herrlichkeit Seines Vaters und in der Herrlichkeit der heiligen Engel. Zehntausend mal zehntausend und Tausende von Tausenden von Engeln, die wunderschönen, triumphierenden Söhne Gottes, die von unvergleichlicher Anmut und Herrlichkeit sind, werden Ihn auf Seinem Weg begleiten. Anstelle einer Dornenkrone wird Er eine Krone der Herrlichkeit tragen – eine Krone innerhalb einer anderen Krone. Anstelle jenes alten, purpurfarbenen Königsgewandes wird Er mit Kleidern aus reinstem Weiß angetan sein, „wie kein Bleicher auf Erden sie weiß machen kann.“ (Markus 9,3). Und auf Seinem Gewand und auf Seiner Hüfte wird ein Name geschrieben sein: »König der Könige und Herr der Herren«. (Offenbarung 19,16) …

Für Seine treuen Anhänger ist Christus ein täglicher Begleiter, ein vertrauter Freund gewesen. Sie haben in enger, beständiger Gemeinschaft mit Gott gelebt. Auf sie ist die Herrlichkeit des Herrn herabgekommen. In ihnen spiegelte sich das Licht der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi wider. Jetzt freuen sie sich an den ungetrübten Strahlen der Helligkeit und Herrlichkeit des Königs in Seiner Majestät. Sie sind bereit für die Gemeinschaft des Himmels, denn sie tragen den Himmel in ihrem Herzen.

Mit erhobenem Haupt, von den strahlenden Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit erleuchtet, voller Freude darüber, dass ihre Erlösung nahe ist, gehen sie hinaus, um dem Bräutigam zu begegnen. Sie sagen: „Siehe, das ist unser Gott, auf den wir gewartet haben, und Er wird uns retten.“ …

Die Zeit des Abwartens ist beinahe beendet. Die Pilger und Fremdlinge, die so lange nach einem besseren Land gesucht haben, sind beinahe zu Hause. Ich habe das Gefühl, als müsse ich laut hinausrufen: Heimwärts! … „Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden!“ (2. Petrus 3,14) (The Review and Herald, 13. November 1913)

[Die Andacht stammt aus dem Buch Our High Calling von Ellen White, Tag 27. Dezember]

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