Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaftem Ausharren. Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Römer 8,25.26.
Das Reservoir [göttlicher] Macht ist geöffnet, gefüllt und [steht euch] umsonst [zur Verfügung]. Kommt mit demütigem Herzen! Denkt nicht, ihr müsstet etwas Gutes tun, um die Gunst Gottes zu verdienen oder euch selbst bessern, bevor ihr zu Christus kommen könntet. Ihr könnt gar nichts tun, um euren Zustand zu verbessern. Kommt im Namen Jesu mit der ganzen Zuversicht des Glaubens, weil ihr Sünder seid, denn Christus sagte: „Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.“ Matthäus 9,13. „Nähert euch Gott, und er wird sich euch nähern.“ Jakobus 4,8. Ihr müsst bitten, suchen, anklopfen (siehe Matthäus 7,7.8) und glauben, dass ihr durch Christus bei Gott angenommen seid. Ihr müsst darauf vertrauen, dass er das für euch tun kann, was ihr niemals für euch selbst tun könnt …
Jesus ist unser Sühnopfer; wir können unsere Sünde nicht selbst sühnen, aber durch den Glauben können wir die vollbrachte Sühne annehmen. „Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte.“ 1.Petrus 3,18. „Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes.“ 1.Petrus 1,18.19. „Das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.“ 1.Johannes 1,7 (EB). Durch die Verdienste seines teuren Blutes kann der in Sünden verstrickte Mensch wieder gesund werden. Während du deine Bitte zu Gott bringst, wendet der Heilige Geist die Verheißungen Gottes im Herzen an.
In Augenblicken der Ratlosigkeit, wenn Satan Zweifel und Entmutigung sät, wird der Geist des Herrn die zuverlässigen Worte Christi gegen ihn wie eine Standarte erheben, und die hellen Strahlen der „Sonne der Gerechtigkeit“ (Maleachi 3,20) werden in dein Denken und deine Seele scheinen. Wenn Satan dich mit Verzweiflung überwältigen will, wird der Heilige Geist dich auf die Fürbitte deines lebendigen Erlösers hinweisen. Christus ist der gute Geruch, das heilige Räucherwerk, das deine Bitten vor dem Vater annehmbar macht. Wenn das Licht der Gerechtigkeit Christi ganz verstanden und angenommen wird, werden Liebe, Freude, Friede und eine unaussprechliche Dankbarkeit die Seele durchdringen, und der so Gesegnete wird bekennen: „Du hast dich zu mir herabgebeugt und mich groß gemacht.“ Psalm 18,36. The Signs of the Times, 22. August 1892.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 4. Mai]
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