Freue dich in deiner Jugend, junger Mann, und lass dein Herz fröhlich sein in den Tagen deines Jugendalters; wandle in den Wegen deines Herzens und nach dem, was deine Augen sehen – doch sollst du wissen, dass dir Gott über dies alles ein Urteil sprechen wird! Prediger 11,9.

Wenn wir uns Gott übergeben, ernten wir große Segnungen. Wir leiden alle unter Charakterschwächen, aber wenn wir uns mit dem Einen verbinden, der uns retten kann, wird unsere Unwissenheit mit unendlicher Weisheit und unsere Zerbrechlichkeit mit seiner beständigen Macht verbunden. Wie Jakob kann jeder von uns ein Prinz Gottes werden. Siehe 1.Mose 32,29 (KJV). In Verbindung mit dem Herrn, dem Gott Israels, werden wir Kraft von oben bekommen, die uns zu Überwindern macht. Durch die Ausgießung der Liebe Gottes werden wir die Herzen der Menschen erreichen. Wir werden uns mit zitternder Hand am Thron des Unendlichen festhalten und sagen: „Ich lasse dich nicht eher los, bis du mich gesegnet hast!“ 1.Mose 32,27.

Gott hat uns versichert, dass er uns segnen und zum Segen machen wird. Darin besteht unser Licht, unsere Freude, unser Triumph. Wenn unsere Jungendlichen verstehen, was es bedeutet, Gottes Liebe und Gnade im Herzen zu haben, werden sie den Wert ihrer mit dem Blut Christi erkauften Privilegien erkennen, ihre Fähigkeiten Gott weihen und mit allen ihren von Gott geschenkten Kräften danach streben, ihre anvertrauten Gaben zu vermehren und im Dienst für den Meister einzusetzen. Siehe Matthäus 25,14-16.

In diesen Zeiten der Sünden und der Verbrechen kann nur eine lebendige Verbindung zu Gott unsere Jugendlichen schützen. Sie müssen lernen, wie sie Gott suchen können, damit sein Heiliger Geist sie erfüllen kann, und in dem Bewusstsein handeln, dass die ganze himmlische Schar von Engeln sie mit intensiver Besorgnis beobachtet und bereit ist, ihnen in Gefahren und Nöten zu dienen. Siehe Hebräer 1,14. Mit Warnungen und Unterweisungen sollen junge Menschen vor Versuchungen geschützt werden und ihnen die Gefahren, die ein Schritt auf dem Seitenweg des Bösen mit sich bringt, dargestellt werden. Sie sollten belehrt werden, welche Ermutigungen das Wort Gottes für sie bereithält, und erzogen werden, die Ratschläge Gottes zu ehren. Sie müssen so gründlich unterwiesen werden, dass sie sich gegen das Böse entscheiden und sich entschließen, keinen Weg einzuschlagen, auf dem Jesus sie nicht begleiten und segnen könnte. The Review and Herald, 21. November 1893.

[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 14. Mai]

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