Als sie nun dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir Barnabas und Saulus aus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen. Apostelgeschichte 13,2.3.
Wie sehr brauchen wir die Gegenwart Gottes! Jeder Mitarbeiter sollte Gott um die Taufe mit dem Heiligen Geist anflehen. Kleine Gruppen sollten sich treffen, um Gott um besondere Hilfe und um Weisheit zu bitten, damit die Diener Gottes Klarheit erhalten, wie sie das Werk planen, entwickeln und ausführen sollen. Ein wichtiges Anliegen ist auch, darum zu beten, dass der Herr seine Mitarbeiter auswählt und seine Missionare mit dem Heiligen Geist ausrüstet.
Zehn Tage lang beteten die Jünger Jesu, bevor sie zu Pfingsten den Geist empfingen. Siehe Apostelgeschichte 1,14; 2,1.4. Diese Zeit war nötig, damit sie verstanden, was es bedeutet, wirksam zu beten, Gott immer näher zu kommen, ihre Sünden zu bekennen, sich vor Gott zu demütigen, Jesus im Glauben zu betrachten und in sein Bild verwandelt zu werden. Als dann der Segen kam, erfüllte er den ganzen Ort, an dem sie sich versammelt hatten. Siehe V. 2.3. Ausgerüstet mit dieser Kraft gingen sie hinaus, um wirkungsvoll für ihren Meister zu arbeiten. Siehe Apostelgeschichte 1,8.
Genauso ernstlich wie die Jünger zu Pfingsten sollen auch wir um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist bitten. Wenn sie ihn in ihrer Zeit benötigten, brauchen wir ihn heute noch dringender. Moralische Finsternis bedeckt die Erde wie ein Leichentuch. Alle Arten von falschen Lehren, Häresien und satanischen Täuschungen führen die Menschen in die Irre. Ohne den Geist und die Kraft Gottes wird unsere Mühe vergeblich sein, wenn wir die Wahrheit verkündigen. Wir brauchen den Heiligen Geist zur Unterstützung in der geistlichen Auseinandersetzung, „denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.“ Epheser 6,12.
Solange wir auf Gott hoffen und vertrauen, können wir nicht fallen. Jeder Einzelne von uns, Prediger oder Gemeindeglied, soll mit Paulus sagen: „So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse; ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen“ (1.Korinther 9,26), sondern mit einem festen Glauben und in der Erwartung, den Siegespreis zu gewinnen. Siehe V. 24.25. The Home Missionary, 1. November 1893.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 22. Mai]
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