Jedem wird aber das offensichtliche Wirken des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist. 1.Korinther 12,7.8.
Gott hat verschiedenen Mitarbeitern unterschiedliche Gaben anvertraut. Einer ist ein guter Redner, ein anderer ein begabter Autor; einer kann aufrichtig, ernst und eindringlich beten, ein anderer [eindrucksvoll] singen; wieder ein anderer hat die besondere Gabe, das Wort Gottes klar auszulegen. Und jede Gabe soll etwas für Gott bewirken, denn er wirkt mit dem Arbeiter zusammen. „Dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist“ (1.Korinther 12,8, EB), aber alle sollen unter demselben Herrn arbeiten. Die Vielfalt der Gaben führt zu einer Vielfalt der Aktivitäten, „aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.“ V. 6 (EB).
Der Herr möchte, dass seine auserwählten Diener lernen, wie man harmonisch und effektiv zusammenarbeitet. Manche meinen vielleicht, ihre Gabe würde sich zu sehr von der eines Mitgläubigen unterscheiden, um eine harmonische Zusammenarbeit zu ermöglichen. Aber wenn sie daran denken, dass ganz unterschiedliche Menschen erreicht werden sollen und manche die Wahrheit ablehnen, wenn sie ihnen von einem Mitarbeiter Gottes präsentiert wird, aber ihre Herzen der göttlichen Wahrheit öffnen, wenn sie ihnen von einem anderen auf andere Weise verkündigt wird, dann werden sie hoffentlich versuchen, in Einigkeit zusammenzuarbeiten. Ihre Gaben, seien sie noch so unterschiedlich, werden alle von einem Geist geleitet. In jedem Wort und jeder Tat werden dann Freundlichkeit und Liebe offenbar. Wenn jeder Mitarbeiter seinen ihm angewiesenen Platz treu ausfüllt, wird das Gebet Christi um Einheit unter seinen Nachfolgern erhört (siehe Johannes 17,20.21), und die Welt wird erkennen, dass sie seine Jünger sind. Siehe Johannes 13,35.
In liebevoller Zuwendung und voller Zuversicht sollen sich Gottes Mitarbeiter vereinen. Wer irgendetwas sagt oder tut, das zu einer Trennung der Gemeindeglieder führen könnte, arbeitet gegen die Absichten des Herrn. Rangelei und Zwietracht in der Gemeinde und die Ermutigung zu Verdächtigungen und Unglaube entehren Christus. Gott möchte, dass seine Diener eine christliche Zuneigung zueinander pflegen. Siehe Römer 12,10; Testimonies for the Church IX, 144f.
[Die Andacht stammt aus dem Buch Das Wirken des Heiligen Geistes von Ellen White, Tag 4. Juli]
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